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Elternabend - wie man sie am besten übersteht

vaterleben Eltern Abend

Die meisten Väter sehen dem Ereignis Elternabend mit gemischten Gefühlen entgegen. Unendlich lange geht es um die Farbe der Brotdose und das "Ja" oder "Nein" zu Gummistiefeln auf der Klassenfahrt. Es kann schon ermüdend und aufreibend zugleich sein, wenn plötzlich deutlich wird, womit sich die anderen Eltern so beschäftigen. Auf keinen Fall solltest du den Elternabenden fernbleiben. Gerade für die Beziehung zwischen dir und deinem Kind ist wichtig, dass es sich von dir gut vertreten fühlt. Überwinde also deinen inneren Schweinhund und mach dich notfalls mit einer Dose Kekse auf den Weg ins abendliche Klassenzimmer.

Vorbereitung ist das A und O

Die meisten Elternabende folgen einer klaren Tagesordnung. Frage einen oder zwei Tage vor der Veranstaltung nach einer Tagesordnung, wenn du nicht ohnehin mit der Einladung darüber informiert wurdest. Bereite dich auf die Themen vor, damit du Beiträge in deinem Sinne beisteuern kannst. Ausserdem wirkt es sehr souverän, wenn du etwas zu sagen weisst, was du mit Argumenten und Informationen untermauern kannst. Als Vater kannst du zeigen, dass dein Interesse und deine Vorarbeit wichtige Beiträge zur Gemeinschaft sind.

Selbstbewusste Eltern sind Mangelware

Wenn wieder niemand auf die Fragen und Impulse der Lehrkraft reagiert und alle betreten auf ihr Smartphone starren, ist Selbstbewusstsein angesagt. Manchmal kommen gerade Mütter, die sich auch privat gut kennen, aus dem Schnattern nicht heraus. Trau dich ruhig, laut und deutlich zu sagen, dass du gern vorwärtskommen möchtest und daher ein Ergebnis herbeiführen willst. Schlage eine Lösung für den betreffenden Tagesordnungspunkt vor und bitte darum, zum nächsten Punkt zu kommen. Wenn du mutig auftrittst, werden viele Eltern und auch die Lehrkraft dir dankbar sein, denn auch sie wollen nachhause. Schule ist nicht Müttersache, das kannst du durch dein Auftreten und deine Souveränität deutlich machen.

Der beste Weg ist Verantwortung

Nicht alle Eltern sind immer der gleichen Meinung. Da gibt es die Helikoptereltern, die desinteressierten und die überstrengen Eltern. Du wirst auf einem Elternabend den unterschiedlichsten Auffassungen über Kindererziehung und Schulbildung begegnen. Wenn du willst, dass dein Kind seine Schullaufbahn in deinem Sinne erlebt, übernimm Verantwortung. Väter können nichts falsch machen, ausser sie sind nicht da. Fehler kommt schliesslich von fehlen. Sei also präsent für dein Kind und biete an, Verantwortung zu übernehmen. Als Elternvertreter hast du die Zügel in der Hand und kannst positiven Einfluss nehmen. Dein Kind wird stolz auf seinen Papa sein.

Fazit: Auf Elternabenden sind die Mütter meist in der Überzahl. Das bedeutet nicht, dass du als Vater dich zurückhalten musst. Bereite dich darauf vor, dass du Verantwortung und Mitwirkung zeigen willst. Wenn du dich und deine Auffassung einbringst, wirkst du positiv auf die Schule im Sinne deines und der anderen Kinder. Ausserdem wird dein Kind stolz darauf sein, einen aktiven und selbstbewussten Vater zu haben.

Bildquelle: claude_star / pixabay.com

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