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Umgang mit Alkohol und Zigaretten - Vorsicht Vorbild!

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Väter sind Vorbilder und sie sind stolz darauf. In einigen wenigen Situationen solltest du allerdings besonders darauf achten, was du deinen Kindern zeigst. Der Umgang mit Genussmitteln, der in der Kindheit beobachtet wird, kann einen großen Einfluss darauf haben, wie ein Kind sich später als Erwachsener zu Alkohol, Zigaretten und anderen Genussmitteln steht. Grundsätzlich gilt, dass das Gesehene viel prägender für ein Kind ist als das, was ihm erzählt wird. Ein Vater, der ein Bier in der Hand hält und gerade genüsslich an seiner Zigarette zieht, wirkt unglaubwürdig, wenn er einen Vortrag darüber hält, wie ungesund Rauchen und Trinken sein kann.

Vater statt Kumpel

Welcher Vater träumt nicht davon, der beste Kumpel seines Sohnes oder seiner Tochter zu sein? Schon während der Windelphase schleichen sich der Wunsch nach gemeinsamen Männerabenden und tiefen, vertrauensvollen Gesprächen ein. Wenn das Kind dann endlich soweit ist, dass es sich zum Kumpel zu eignen beginnt, braucht es aber einen Vater. Denn der Vater gehört nicht in Kreis der Gleichaltrigen, so sehr diese Erkenntnis auch schmerzen mag. Kinder und Jugendliche suchen Regeln, an denen sie sich reiben können. Erwachsene sollten daher den Mut haben, Grenzen zu setzen und durch das eigene Vorbild positiv auf die Entwicklung des Kindes einzuwirken. Das Bierchen in Ehren, eine Zigarette hinter dem Gartenhaus und all die kleinen Sünden der Jugend, sind nicht die Angelegenheit des Vaters. Mit Kumpels wird so manch ein Blödsinn ausprobiert. Doch der Vater, der sein Kind vor Alkohol schützen will, muss seinen Kurs halten. Die Stabilität der Erziehung bedeutet für den jungen Menschen nicht nur Einengung, sondern auch Geborgenheit.

Bewusster Umgang und Kritikfähigkeit

Erwachsene dürfen Rauchen und Alkohol trinken. Das muss ein Kind lernen. Kinder und Jugendliche dürfen das nicht. Basta. Mit dieser Realität muss ein junger Mensch sich abfinden. Trotzdem ist es ganz wichtig, dass du als Vater zeigst, warum du diese Genussmittel konsumieren darfst. Der Grund liegt nicht allein in deinem Lebensalter, sondern darin, dass du den richtigen Umgang beherrscht. Lebe deinem Kind also vor, dass du die Gefahren kennst und dich vor einer Sucht schützen kannst. Wenn dein Kind dich kritisiert, weil du zu viel rauchst oder zu viel trinkst, dann lass die Kritik zu. Ist die Kritik berechtigt, dann gib deinen Fehler zu und verändere dein Verhalten entsprechend.

Fazit

Bevor du deines Amtes als Vater walten musst, mach dir selbst klar, welche Regeln gelten sollen und welche nicht. So kannst du dir selbst besser treu bleiben. Erwarte von deinem Kind nichts, was du selbst nicht leisten kannst. Vergiss nicht, dass dein Kind dich als Vorbild respektiert. Dein Verhalten dient ihm als Vorlage für sein eigenes Leben als Erwachsener.

Bildquelle: StockSnap / pixabay.com

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