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Wenn Kinder Familienregeln brechen

Familienregeln brechen

Im Leben einer Familie sind Regeln für das Funktionieren des tagtäglichen Miteinanders unabdingbar. Die gemeinsam vereinbarten Regeln, die jedes Familienmitglied genau kennt, sind besonders wichtig.

Auch nicht von deinem Kind kann man verlangen, dass es immer und jederzeit gehorsam und lieb ist. Häuft sich aber das negative Verhalten, indem dein Kind die festgelegten Regeln ignoriert und du sogar laut werden muss, solltest du diesem falschen Verhalten unbedingt auf den Grund gehen.

Nach den Ursachen forschen

  • Wunsch nach Aufmerksamkeit - Wenn dein Kind häufig die Aufmerksamkeit durch Fehlverhalten auf sich lenkt.
  • Machtkämpfe gegenüber den Geschwistern und Eltern - Jedes Kind, deren Bedürfnisse stets unterdrückt werden, beginnen zu kämpfen.
  • Zu viele Regeln - Gibt es zu viele Einschränkungen, ist auch dein Kind überfordert. 
  • Ungerechte Bestrafung - Dein Kind fühlt sich ungerecht behandelt. 
  • Fehlende Konsequenz - Wenn dein Kind mit seinem Fehlverhalten immer durchkommt, nimmt es dich nicht mehr ernst.

Regelverstösse sind eigentlich immer eine Botschaft an die Eltern. Dabei sollte als Konsequenz nicht eine Bestrafung folgen, sondern du solltest in erster Linie deinem Kind helfen, die festgelegten Vereinbarungen auch einhalten zu können. Die Suche nach den Ursachen des Regelbruchs ist dabei ein besonderes Augenmerk zu legen.

Die oben aufgeführten Ursachen können alle Gründe sein, warum gerade dein Kind die festgelegten Abmachungen bricht. Dabei ist es egal, welche Ursache der Grund sein mag - mit einer grossen Portion Aufmerksamkeit wirst du deinem Kind einen positiven Input geben.

Logische Konsequenz aus dem Verhalten

Ja, es ist nicht einfach, wenn dein Kind die Regeln immer und immer wieder nicht beachtet. Es ist auch nicht verwunderlich, wenn du deshalb schier aus der Haut fährt, wenn du nach gefühlten tausend Mal immer noch nicht das gewünschte Verhalten bewirken kannst. Doch du sollten hier ruhig bleiben und mit viel Geduld arbeiten.

Wichtig ist, dass dein Kind aus den Folgen seines Verhaltens lernen, indem es logische Konsequenzen erfährt. Wer beispielsweise nicht die Schuhe auszieht, muss mit dem Wischtusch losziehen, wer die Spielkameraden beisst, muss eine Zeit lang allein spielen. So lernt dein Kind die logischen Folgen aus seinem Verhalten.

Die Konsequenz sollte möglichst unaufgeregt, ohne den gehobenen Zeigefinger oder wütend zu wirken, folgen. Für dich als Erwachsenen können die durchaus logische Folgen, bei deimen Kind als Strafe empfunden werden und eine Trotzreaktion bewirken, wenn du durch Mimik, Tonfall und Worte eine Drohung ausdrücken. Mit Regelverstössen mit logischen Konsequenzen musst du aus diesem Grund eher sparsam umzugehen, denn diese Reaktion auf den Verstoss einer Regel ist nicht unbedingt ein Allheilmittel, besonders wenn dein Kind tiefere Beweggründe für dieses Verhalten hat.

Konsequenzen können erst ab einem gewissen Alter angewendet werden

Auf logische Konsequenzen bei Regelbruch sollte bei Kindern bis etwa vier Jahren eher verzichtet werden, da ihr logisches Denken noch nicht so weit entwickelt ist, um die Verknüpfung von Aktion und Reaktion verstehen zu können.

Bildquelle: Torsten Bogdenand / pixelio.de

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