VATERLEBEN.CH
Väter mitten im Leben

Aufgabenteilung in der Familie

Elternrollen Partnerschaft

Einkaufen gehen, putzen, aufräumen, kochen und nebenbei noch dem Beruf nachgehen und gleichzeitig genügend Zeit für die Familie aufbringen: Der Alltag als Vater kann hektisch und sehr anspruchsvoll sein. Die vielen Aufgaben, denen Du gerecht werden möchtest und musst, können auch Deine Beziehung belasten. Viele Paare verlieren den Bezug zueinander, weil sie im Alltag kaum noch Zeit für sich haben und ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen, um ihre Familie glücklich zu sehen. Um das zu verhindern, sind eine gute Organisation, ein effektives Zeitmanagement und regelmässige Gespräche mit Deiner Partnerin gefragt. Denn eine Familie kann nur harmonisch miteinander leben, wenn auch Vater und Mutter glücklich sind.

Den Familenalltag rechtzeitig planen und Aufgaben gerecht verteilen

Der Alltag zu zweit verläuft völlig anders als das Leben als Familie. Das ist auch gut so, schliesslich musst Du erst ausprobieren, ob Du mit Deiner Partnerin auch langfristig harmonisch zusammenleben kannst. Nur eine Beziehung, in der sich beide Partner wohl fühlen, kann auch dauerhaft Bestand haben. Spätestens wenn sich Nachwuchs ankündigt ist es jedoch an der Zeit, dass Du an die Zukunft denkst und Dich mit Deiner neuen Rolle als Vater auseinandersetzt. Stelle Dir gemeinsam mit Deiner Partnerin die Frage, welche Lebensbereiche sich ändern werden, wenn das Kind auf der Welt ist und welche neuen Aufgaben auf Dich zukommen.

Wenn ihr euch dafür entscheidet, dass Deine Partnerin zunächst hauptsächlich für die Kinderbetreuung zuständig ist, sollte geklärt werden, welche Konsequenzen diese Entscheidung für die Aufgabenteilung innerhalb der Partnerschaft und in der Familie hat. Wie könnt ihr dafür sorgen, dass sowohl Du als Vater als auch Deine Partnerin als Mutter Gelegenheiten hat, sich auch einmal zurückzuziehen, sich auszuruhen oder Hobbys nachzugehen?

Rollenklischees bei der Aufgabenverteilung aussen vor lassen

Viele Aufgaben sind lästig, müssen aber dennoch erledigt werden. Damit es diesbezüglich so wenig wie möglich Streitigkeiten innerhalb der Familie und in Deiner Beziehung gibt, solltest Du gemeinsam mit Deiner Partnerin überlegen, wer was übernehmen kann. Es macht wenig Sinn, wenn Deine Partnerin zwei linke Hände in der Küche hat, sich aber genötigt fühlt das Essen zuzubereiten weil sie glaubt, dies sei ein wichtiger Bestandteil der Mutterrolle. Und auch Du solltest Dich nicht drängen lassen Aufgaben zu erledigen, die dir nicht liegen.

Nicht jeder Mann ist automatisch der geborene Handwerker - niemand ist auf allen Gebieten versiert und veraltete Rollenklischees sollten in Deiner Beziehung ohnehin keine Rolle spielen. Also beauftrage lieber Profis für die Renovierung des Badezimmers, bevor dieses Projekt den Familienfrieden gefährdet und Dir Kraft und Selbstbewusstsein raubt. Das ist es nicht Wert.

Tipp: Ältere Kinder sollten feste Aufgaben im Haushalt übernehmen

Kinder im Primarschulalter und darüber hinaus können kleinere Aufgaben im Haushalt übertragen bekommen. Dass sie ihr Zimmer aufräumen, sollte ohnehin selbstverständlich sein, schliesslich halten hauptsächlich sie sich dort auf. Doch auch andere Aufgaben wie Einkaufen, das Versorgen der Haustiere oder Mithilfe bei der Gartenarbeit können Kinder in diesem Alter problemlos übertragen bekommen. Je weniger darüber diskutiert wird, desto eher akzeptieren Kinder, dass sie sich beteiligen müssen. Mama und Papa übernehmen schliesslich auch viele Aufgaben, ohne dafür finanziell entschädigt zu werden.

Bildquelle: Klaus Steves / pixelio.de 

Submit to DeliciousSubmit to DiggSubmit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to StumbleuponSubmit to TechnoratiSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Google vaterlebenFB vaterlebenTwitter vaterlebenRSS vaterlebenMail vaterleben