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Väter mitten im Leben

Auf die Vaterrolle vorbereiten

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Vorbereitung Vaterrolle

"Herzlichen Glückwunsch, Sie werden Vater!"
Egal, ob Du schon sehnsüchtig darauf gewartet hast diesen Satz zu hören oder ob Dich die Nachricht von der Schwangerschaft Deiner Partnerin komplett überrascht: Ein Kind zu bekommen und eine Familie zu gründen bedeutet, dass sich Dein Leben schon bald komplett verändern wird. Viele werdende Väter haben die Befürchtung sich an ihre neue Rolle erst gewöhnen zu müssen. Gleichzeitig wünschen sie sich natürlich von Anfang an eine enge Beziehung zu ihrem Kind aufbauen zu können. Vielleicht gehörst Du auch zu den eher verunsicherten "Bald-Papas", die am liebsten einen Kurs zur Vorbereitung auf ihre neue Rolle belegen würden, wenn es diesen gäbe. Aber keine Sorge: "Man wächst mit seinen Aufgaben" so heisst es. Das gilt auch für Dein neues Leben mit Baby.

Papa auf Probe

Möglicherweise ist es recht praktisch, dass niemand von heute auf morgen Vater wird. Neun Monate bleiben Dir also in jedem Fall zur Vorbereitung auf Deine neue Rolle. Wenn Du schon lange in einer Beziehung lebst, Du Dir aber nicht sicher bist, ob Du Kinder willst, solltest Du Deine Bedenken offen kommunizieren. Gerade Männer, in deren Umfeld keine Kinder leben und die daher selten in Kontakt mit diesen kommen, fällt die Vorstellung schwer für eine Familie verantwortlich zu sein. Vielleicht gibt es in Deinem Bekanntenkreis aber bereits einige Papas. An diese kannst Du Dich wenden, wenn Du Fragen hast, die Dir unter den Nägeln brennen.

Vielleicht besteht auch die Möglichkeit hin und wieder ein wenig Zeit mit den Kindern Deiner Freunde oder Verwandten zu verbringen. Schliesse Dich einfach an, wenn Sonntags ein Zoobesuch ansteht oder schlage vor bei Bedarf als Babysitter einzuspringen. So gewöhnst Du Dich schnell an dem Umgang mit Kindern und lernst Dich ihnen gegenüber ganz natürlich zu verhalten. Du brauchst Deine Persönlichkeit schliesslich nicht ändern, nur weil Du Vater wirst. Authentizität ist wichtig im Umgang mit Kindern.

Wie war Deine eigene Beziehung zu Deinen Eltern?

Vielen werdenden Papas hilft es, wenn sie sich als Vorbereitung auf die Zeit mit Kind mit der eigenen Kindheit und mit ihrer Beziehung zu ihren Eltern auseinandersetzen. Wie hast Du als Kind Deinen Vater wahrgenommen? Wie war Deine Beziehung zu ihm? Was hättest Du Dir von ihm gewünscht und in welchen Situationen hat er Dich enttäuscht? Es ist durchaus möglich, dass Dir diese Rückbesinnung auf vergangene Tage schwer fällt. Vielleicht war Deine Beziehung zu Deinem Vater schwierig und Du fühltest Dich von ihm missverstanden. Doch genau diese Reflektion Deiner eigenen Kindheit kann Dir helfen zu überlegen, wie Du selbst Deine Vaterrolle ausfüllen möchtest. Wenn Dein eigener Vater wenig Zeit für Dich hatte wirst Du vielleicht erst Recht alles daran setzen so oft wie möglich mit Deiner Familie zusammen zu sein. Hast Du als Kind Gewalt erfahren oder wurdest streng erzogen, so weisst Du selbst am besten was das bei Kindern auslösen kann.

Mit anderen Worten: Du hast es selbst in der Hand von Anfang an eine gute Beziehung zu Deinem Kind aufzubauen. Alles was Du tun musst ist aufmerksam und sensibel gegenüber den Bedürfnissen Deines Sohnes oder Deiner Tochter zu sein. Alles Weitere ergibt sich dann nach und nach von selbst.

Tipp: Lass Dich nicht verunsichern

Es gibt werdende Väter, die schon Monate vor der Geburt Erziehungsratgeber wälzen. Andere lassen die Dinge auf sich zukommen und kaufen zwei Tage vor der Entbindung noch schnell die Grundausstattung fürs Baby, weil die Zeit nun doch langsam drängt. Für Dich gilt: Finde Deinen eigenen Weg Dich vorzubereiten, bleibe entspannt und lasse Dich nicht unter Druck setzen. Wenn Dein Kind erst einmal auf der Welt ist wirst Du Dich ohnehin in den meisten Situationen intuitiv richtig verhalten.

Bildquelle: DIOBRLN / pixabay.com

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